Mikroregion Hodonínsko

Herzlich willkommen in der Hodonín-Mikroregion, die im Dezember 2004 gegründet wurde. Zu diesem Bündnis gehören die Städte Hodonín und Dubòany und die Gemeinden Starý Poddvorov, Prušánky, Dolní Bojanovice, Rohatec, die - was ihre Volkskunst betrifft- sehr unterschiedlich und dank dem sonnigen Klima an Weinberge reich sind . In jeder dieser Gemeinden findet man Kultur- und Natursehenswürdigkeiten und verschiedene touristische Ziele. Die markierten Mährischen Weinradwege und der neulich zugänglich gemachte Wasserweg Bata-Kanal ermöglichen eine bequeme Verknüpfung auch mit anderen Mikroregionen. Dank den Gemeinden und Städten mit reichem Kultur-, Wein- und Sportprogramm hat diese Mikroregion Erfolg versprechende Bedingungen für die Fremdenverkehrentwicklung.
Kontakt: Masarykovo nám. 1 695 35 Hodonín Èeská republika Tel.: + 420 518 398 211 E-mail: info@hodoninsko.info www.hodoninsko.info
Patrícia Juráòová Tel.: + 420 775 393 663 E-mail: juranova@hodoninsko.info
Dolní Bojanovice
Die Gemeinde Dolní Bojanovice breitet in der fruchtbaren Landschaft Südmährens aus. Der erste schriftliche Bericht über die Gemeinde ist in der Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1196 zu finden. Eine Dominante der Gemeinde ist die St.-Wenzel-Kirche. Erwähnenswert ist die typische mährische Baude, die sog. Slovácká chalupa. Im Dorf befinden sich drei reichlich geschnittene Kreuze, die unter Denkmalschutz stehen. Die Gemeinde hat vorwiegend einen landwirtschaftlichen Charakter und ist vor allem durch Weinbau berühmt. Die Weinbautradition wird auch durch den ersten schriftlichen Bericht über Weinbau in der Gemeinde aus dem Jahre 1505 belegt. Die Volksfeste und -bräuche erleben ihren Höhepunkt während des berühmten St. Wenzel-Volksfestes und des Weinlesefestes. Der St. Wenzel Sängerchor und das Orchester, die über 80 Mitglieder verfügen, haben auch eine langjährige Tradition. Es arbeiten hier auch die Blaskpellen Bojané, Šohajka und Liduška, die Zymbalmusikkapellen Morava, Zádruha und Grejcar und die Countrymusikkapelle Modrá peèe. Erwähnenswert sind sicher auch die traditionelle Weihnachts- und Osternaustellung von Bildern, Schnitzwerken und Fotos, das Frühlingsfestival der klassischen Musik und das Musikfest der Heiligen Cäcilia im November. Es geht ein Weinradweg durch die Gemeinde und die Gemeinde selbst is sicher ein interessanter Ort für Verweilen bei der Wanderung durch Südmähren. Guter Wein - den speziellen Riesling von Bojanovice, einst geliefert auch auf den Wiener Kaiserhof, kann man in den angeführten Weinbetrieben und Bauden der Winzer bekommen.
Tel.: + 420 518 372 226 E-mail: obec@dolnibojanovice.cz www.dolnibojanovice.cz

Dubòany
Die erste Erwähnung über Dubòany datiert aus dem Jahre 1349. Zur Stadt wurde Dubòany jedoch erst im Jahre 1964 und zur Zeit hat es 6 700 Einwohner. Die Einwohner von Dubòany führen ein ziemlich reiches kulturelles Leben, hauptsächlich im Gebiet von Folklor. Wir haben hier einige völkerkundliche Ensembles tätig - das Kinderensemble Dúbravìnka, das Volksensemble Dúbrava, Frauengruppe Drmolice und ein männliches Gesangschor. Diese Ensembles veranstalten zusammen mit der Stadtgemeinde jedes Jahr am zweiten Wochenende im Oktober das traditionelle Trachtenvolksfest. Eine lange Tradition hat auch Blasmusik in Dubòany. Heutzutage wird sie von zwei Blaskapellen repräsentiert - Vonièka und Pøespolanka. Jeden dritten Sonntag im August wird das bekannte Blaskapellenfestival Pod slováckým vinohradem veranstaltet. Für das sportliche Leben wurde in der Stadt Folgendes errichtet: eine Sporthalle mit einem Fitnesszentrum, eine Sauna, eine Kegelsportanlage, ein Squashplatz, eine Tischtennishalle, ein Sportplatz sowohl mit Gras- als auch mit Schlackefläche und nicht zuletzt das wahrscheinlich schönste und meist besuchte Schwimmbad in der Region. Eine spezifische Winzerlokalität ist die sog. Dubòanská hora, wo sich mehr als 200 Weinkeller mit Weinbergen befinden. Der hier angebaute Wein hat seinen typischen Bouqet und Aroma und ist unter den Weinliebhabern sehr beliebt. In der Umgebung von Dubòany wurden auch archäologische Funde entdeckt, von denen sich der bekannteste und der größte ungefähr 1,5km nordwestlich vom hiesigen Bahnhof befindet. Im September 1927 wurden Baufundamente einer romanischen im 13. Jahrhundert erbauten Kirche entdeckt, die später ausbrannte. In der Nähe wurden Überreste menschlicher Gebeine gefunden.
Tel.: + 420 518 366 613 E-mail: podatelna@mesto-dubnany.cz www.mesto-dubnany.cz

Hodonín
Die Stadt Hodonín liegt in der fruchtbaren Gegend Südmährens in einem weinreichen Tal. Hodonín liegt in cca 200m Seehöhe, geschüzt von den Ausläufen der Weißen Karpaten. Die Stadtrechte gewann Hodonín im jahre 1228 aus den Händen der ungarischen Königin Konstantia, Gemahlin des Königs Pøemysl Otakar I. Hodonín ist das Geburtsort des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T.G.Masaryk.. Dem Besucheraugenmerk sollte nicht die Statue von T.G.Masaryk vom Bildhauer Alois Buèánek entgehen, die sich auf dem Platz des 17. Novembers befindet und das Masaryk-Museum auf dem Schloßplatz mit ständiger Exposition, die unserem bedeutendsten Landsmann gewidmet ist. Weitere Gesellchafts- und Kulturzentren der Stadt sind der Masarykplatz, die Galerie Kaplièka, die Galerie der bildenden Künste usw. Hodonín ist seit dem Jahre 1987 ein Kurort. Das Kurort Hodonín gehört zu den jüngsten Kurorten in der Tschechischen Republik. Der Grund zum Aufbau einer Heilanstalt war die Entdeckung der Mineralwasser mit einem großen Inhalt von Jod. In den Bädern kuriert man z.B. Venen- und Gliedmaßenerkrankugen und Gliedmaßenstörungen nach durchstandenen Entzündungen und weitere Bewegungsstörungen.
Tel.: + 420 518 398 111 E-mail.: info@muhodonin.cz www.hodonin.com

Prušánky
Die Gemeinde liegt in einem Tal des Baches Prušánka westlich von Hodonín, Die Gemeinde ist in der Seehöhe 185 m zwischen zwei Erhöhungen (207 m) Nechory und Jochy situiert. Die erste schriftliche Nachricht über die Gemeinde, die früher Prusy hieß, ist aus dem Jahre 1261. Eine historische Anknüpfung hat die Gemeinde auf das nahe Dorf Èejkovice, wo Prušánky eingepfarrt wurden. In der Zeit der jesuitischen Obrigkeit war die Sommerresidenz dieses Ordens in Prušánky. Die optimale Feldlage hauptsächlich in Horní a Dolní Nechory führte zum Aufbau von Weinbergen. Wein wird sowohl in Großerzeugung als auch in kleineren Betrieben und von Kleinwinzern produziert. Wein wird in einen unikaten Areal von Weinkellern erzeugt, das Nechory heißt. In den Weingärten verläuft am ersten Samstag im September bereits Jahrhunderte lang das Winzerzeremoniell Zarážání hory. Im September wird auch das Weinlesefest im Areal der Weinkeller organisiert. In der Gemeinde befindet sich die Pfarrkirche des heiligen Isidor. Unter Schutz stehen auch die Statuen des heiligen Josef und des heiligen Florian im Park auf der Hauptstraße. Denkwürdig sind auch kleine Kapellen und Martersäule auf den Feldern im Katastergebiet der Gemeinde.
Tel.: + 420 518 374 125 E-mail.: ou.prusanky@worldonline.cz www.obecprusanky.cz

Rohatec
Nach mittelalterlichen Schriften haben sich die Einwohner mit dem Fisch- und Krebsenfang befaßt, wie das die Schriften von der Pflichtabgabe eines Teils der Ernte der Herrschaft von Strážnice bezeugen. Die erste belegte Eintragung über die Gemeinde stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Besitzer der Gemeinde, genannt Tvrdek aus Rohatec ist unter Zeugen an der Urkunde des Königs Pøemysl Otakar II. aus dem Jahre 1270 angeführt. Einst stand hier eine steinerne Pfarrkirche, von der eine kleine Kapelle erhalten geblieben ist. Der Patron der Gemeinde war der heilige Bartholomeus, dem auch die heutige Kirche geweiht ist. Die moderne Zeit brachte in die Gemeinde einen bedeutenden industriellen Aufschwung mit sich. Um die Industriebetriebe entstanden fortlaufend die Siedlungen KOLONIE und SOBOÒKY, die heutzutage ein Teil von Rohatec sind. Rohatec liegt am Rande des mährisch-slowakischen Gebietes und der Weinbau hat hier eine langjährige Tradition, um die Gemeinde herum gibt es viele Weinberge. Jeden Frühling findet im April ein traditionelles Weinkostfest statt, zu dem viele Winzer fahren. Am Feiertag des heiligen Bartolomìj, d.h. am 24.8. feiert man in Rohatec das traditionelle Volksfest.
Tel.: + 420 518 359 508 E-mail.: ourohatec@iol.cz www.rohatec.cz

Starý Poddvorov
Die Gemeinde liegt in der Seehöhe von 220 bis 250 m ü. M. Die erste Erwähnung über die Gemeinde stammt aus dem Jahr 1209, als die Gemeninde eine der 63 Ansiedlungen des Gebiets Spytihnìv war. In der Hälfte des 16. Jahrhunderts ging die Ansiedlung unter, aber zu Beginn des 17. Jahrhunderts begann eine neue Besiedlung des Dorfes. Die Ortschaft der damaligen Ansiedlung unter den Weinbergen, wo heute die, "Bauden" stehen - wird durch das Siegel aus dem Jahre 1779 bewiesen. Der heutige Name des Dorfes stammt aus dem Jahre 1924. Die Gemeinde ist durch Anbau von hochqualitativen Weinrebesorten berühmt. Eine Dominante der Gemeinde ist der Glockenturm, ursprünglich eine Holzbau aus dem Jahre 1770, seit 1855 schon in heutiger Gestaltung gemauert. Erwähnenswert ist auch die Holzwindmühle aus dem 19. Jahrhundert, die 2003 rekonstruiert wurde. Das Interieur der Mühle stellt die historische Mehlproduktion dar. Eine andere Dominante ist die St.-Martin-Kirche, derer Aufbau 1994 beendet wurde. Die Gemeinde ist durch ihre Volkskunst bekannt. Alljährlich in der Mitte von Juni wird das "Kindervolksfest" veranstaltet. Am ersten Augustsonntag findet dann das traditionelle Volksfest mit Trachtenumzug statt. Zur örtlichen Volkskunst gehören auch Sticken der Volkstrachten, Bemalen des Trachtenbeiwerkes und Verzieren der Ostereier. Durch die Gemeinde und derer Umgebung gehen Weinradwege, die zum Besuch dieses Gebiets locken.
Tel.: + 420 518 372 031 E-mail: ou.poddvorov@seznam.cz www.poddvorov.cz

Josefov
Die Gemeinde Josefov befindet und auf dem neunten Kilometer westlich von Hodonín liegt, wurde im Jahre 1782 auf dem Gebiet eines ehemaligen herrschaftlichen Meierhofes gegründet, der an der Stelle des untergegangenen Dorfes Kukvice gebaut wurde.
Zum ersten Mal wird es im Zusammenhang mit der Kirche und dem Pfarrhaus in Mikulèice im Jahre 1383 erwähnt. Im 15. Jahrhundert, während der Jahre 1468-1470 wurde die Gemeinde von den Ungarn niedergebrannt. Zum zweiten Mal wurde es vor dem Jahre 1528 erneuert. Eine Erinnerung an Kukvice wurde bisher in den Namen der Feldstrecken und Weinberge erhalten. An der Stelle des Hofes von Kukvice entstand im Jahre 1782 ein neues Dorf, das zur Ehre des Kaisers Joseph II. Josefov genannt wurde. Die Bewohner der neu gegründeten Gemeinde Josefov wurden von der Fronarbeit befreit, was damals ziemlich ungewöhnlich war. Es war ein landwirtschaftliches Dorf mit einem stark verbreiteten Weinbau. In den Anfängen dessen Existenz bildete Josefov zusammen mit Dolní Bojanovice eine gemeinsame Selbstverwaltungsgemeinde. Die Trennung der Gemeinde wurde im Jahre 1867 verwirklicht. In dem Wirtschaftsleben waren ein wichtiger Faktor in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die sog. Die Gemeinde Josefov hat zur Zeit 120 Häuser mit 389 Einwohnern. Ein Teil der Volkskultur sind traditionelle Bräuche wie z.B. „Smrtnica“, was die traditionelle Begrüßung von Frühling ist. Weiter ist es das traditionelle Trachtenvolksfest von Josefov und andere kulturelle Veranstaltungen. Die älteste Sehenswürdigkeit ist die St. – Anna – Statue, die im Jahre 1760 auf Kosten eines Hirten gebaut wurde, der an der Stelle laut einer Sage einen Goldschatz fand.
Tel.: + 420 518 373 115
E-mail: josefov.ou@tiscali.cz
www.hodoninsko.info
Nový Poddvorov
Der Name der heutigen Gemeinde Nový Poddvorov erinnert uns an den Namen des untergegangenen Städtchens Potvorov. Diese Siedlung gehörte dem Zisterzienser Kloster von Velehrad, dem der Papst Alexander IV. im Jahre 1261 dessen Besitz bestätigte. Das Städtchen hatte die Gestalt von einem Hufeisen wie alle alten slawischen Siedlungen. Das alles deutet darauf hin, dass das untergegangene Städtchen „Potvorov“ damals ein bedeutender Sitz unserer Vorfahren war. Bis zur heutigen Zeit blieb aus diesem Gebiet nur der Name der Feldstrecke Kosteliska erhalten. Erst im Jahre 1783 wurde unter der Herrschaft des Kaisers Joseph II. die heutige Gemeinde Nový Poddvorov auf leeren Untertanenfeldern gegründet, die westlich von der etwa 16 km entfernten Stadt Hodonín liegt. Die Gemeinde hat ihr eigenes Siegel, auf dem ein Pflugschar mit einer sitzenden Lerche dargestellt wird. Die Bodenbeschaffenheit war in dieser Landschaft sehr gut, deshalb widmeten sich die Bewohner dieser neu gegründeten Gemeinde der Landwirtschaft und auf passend gelegenen Weinbergen auch dem Weinbau. Unsere Gemeinde ist – was die Infrastruktur betrifft - trotz der kleinen Zahl der hier lebenden Bewohner sehr gut ausgestattet. In den letzten Jahren wurden in der Gemeinde Kanalisierung und Wasserleitung gebaut, Gas eingeführt und das elektrische Netzwerk rekonstruiert. Die meisten produktiven Bewohner sind in der Landwirtschaft beschäftigt, die anderen fahren zur Arbeit in die nächste Umgebung und nach Hodonín.
Eine große Aufmerksamkeit wird in unserer Gemeinde dem Weinbau gewidmet. Auf passend gelegenen Weinbergen gedeihen die anspruchvollsten Traubensorten, aus denen die hiesigen Winzer ausgezeichnete Qualitätsweine produzieren, die von anspruchsvollen Liebhabern vom guten Wein aus der ganzen Tschechischen Republik gefragt werden. Das Volksfest wird bei uns jeden letzten Sonntag im August nach den Bräuchen und Traditionen der hiesigen Region veranstaltet.
Tel.: + 420 518 372 528
E-mail: ou.novypoddvorov@tiscali.cz
www.hodoninsko.info

|